Flurina Sarott studierte an der Hochschule der Künste in Bern bei Prof. Monika Urbaniak-Lisik, wo sie im Mai 2013 mit Auszeichnung ihren Master of Music Performance abschloss.

2015 erlangte sie den Master of Arts in Musikpädagogik an der Hochschule der Künste in Zürich bei Prof. Nora Chastain ebenfalls mit Auszeichnung und gewann zeitgleich das Probespiel für ein Praktikum beim Tonhalle-Orchester Zürich.

Flurina Sarott hat diverse Einladungen an internationale Erasmusprojekte, Open Chamber Music Projekte mit Hochschuldozierenden sowie Festivals bekommen („Young Artists“ – Davos, Aurora Musikfestival – Schweden, Astona international – Zuoz u.a.m.). Sie wurde mit je einem Förderpreis der Friedl Wald Stiftung und des Kantons Graubünden ausgezeichnet. Sie ist Zuzügerin beim Tonhalle-Orchester Zürich und gibt Geigenunterricht an der Musikschule in Weinfelden.

Während und nach ihrer Ausbildung zur Primarlehrerin studierte Delaja Mösinger an der Zürcher Hochschule der Künste Viola bei Michel Rouilly, später bei Wendy Enderle. Im Sommer 2010 schloss sie ihr Studium mit dem Konzertdiplom ab.

Sie absolvierte ein Praktikum bei der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, war Mitglied beim Symphonieorchester Vorarlberg und spielt als Zuzügerin beim Musikkollegium Winterthur.

Sie ist an vielen Projekten organisatorisch beteiligt und engagiert sich dabei auch für die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Kunstschaffenden.

Im Sommer 2018 hat sie an der Universität Zürich das Theologiestudium abgeschlossen. Zurzeit arbeitet sie hauptberuflich in der reformierten Kirchgemeinde Wiesendangen als Pfarrerin.

Cristina Janett studierte an der Hochschule der Künste Bern in der Violoncelloklasse von Conradin Brotbek, wo sie im Sommer 2010 den Master in Musikpädagogik mit Auszeichnung erhielt. Anschliessend setzte sie ihre Ausbildung an der Zürcher Hochschule der Künste mit Vertiefung für Neue Musik bei Martina Schucan und Barockcellounterricht bei Martin Zeller fort und schloss ihr Studium 2012 mit dem Master Performance ab.

Sie besuchte Meisterkurse für Violoncello und Kammermusik bei Denis Severin, Barbara Doll und Susanne Frank (Carmina Quarett). 

Sie war Mitglied des Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchesters und spielt heute in verschiedenen Kammermusik-Ensembles – unter anderem in der Formation für neue Schweizer Volksmusik C’est si B.O.N. und bei Ils Fränzlis da Tschlin. Mit der Gruppe Ils Fränzlis da Tschlin durfte sie 2019 einen der vierzehn Schweizer Musikpreise entgegennehmen. An der Musikschule Baar unterrichtet sie Kinder und Erwachsene im Cellospiel.

Seit 2016 tritt das trio /// arsis in der aktuellen Besetzung auf: Den beiden Gründungsmitgliedern Delaja Mösinger (Viola) und Cristina Janett (Cello) hat sich die Geigerin Flurina Sarott angeschlossen.
Die drei jungen Frauen sind im Laufe der wenigen Jahre zu einer Einheit zusammengewachsen, die von kammermusikalischer Verständigung geprägt ist und gleichwohl den solistischen Gestus der Einzelnen nicht vermissen lässt. Ihre Interpretationen bezeugen eine differenzierte und dennoch eigenständige Lesart von Partituren und überzeugen das Publikum durch Präzision und Lebendigkeit.

Gegründet wurde das trio /// arsis im Sommer 2010.
Es hat sich seither immer wieder weitergebildet bei namhaften Kammermusikerinnen und Kammermusikern (Ana Chumachenco, Wen-Sinn Yang, Werner Bärtschi, Wolfgang Boettcher, Martina Schucan, Matthias Enderle, Wendy Champney, Isabel Charisius).
Des Weiteren formiert sich das Ensemble immer wieder mit anderen Instrumentalistinnen und Instrumenta- listen und holt sich aus dieser Zusammenarbeit wichtige Impulse für das eigene Schaffen.


2015 wurde das Trio eingeladen, an der Wiedereröffnung der renovierten Klosterkirche Rheinau bei einer Uraufführung des Werkes Exvoto von Ulrich Gasser mitzuwirken und 2017 erhielt es die Gelegenheit, bei einer Ausstellung der Fotostiftung Schweiz in Winterthur die Musik zu Stummfilmen von Jakob Tuggener sowohl einzuspielen als auch live darzubieten.
Das trio /// arsis tritt in diversen Konzertreihen in der Deutschschweiz auf (Kloster Fischingen, Richterswi- ler Konzerte, Forum Musik Kilchberg, kulturkoller, Altstätter Konzertzyklus u.a.) und organisiert von Zeit zu Zeit eigene Konzerte.

Das trio /// arsis hat es sich zur Aufgabe gemacht, unerhörter Musik Gehör zu verschaffen. Indem die drei Frauen qualitativ hochstehende Werke von wenig renommierten Komponistinnen und Komponisten in ei- nem stimmigen Rahmen präsentieren, gelingt es ihnen immer wieder, auch beim Publikum die Begeisterung für unbekannte Kompositionen zu wecken. Dabei liegt die Konzentration nicht so sehr auf ganz neuen Schaffungen – viel mehr sind die Musikerinnen darum bemüht, Werke auf die Bühne zu bringen, die im Lau- fe der Jahrzehnte und Jahrhunderte in Vergessenheit geraten sind, obschon sie etwas anderes verdient hät- ten.